Entschluss

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Ostern ist nun vorbei meine Lieben, was für viele bedeutet, morgen geht der Alltagstrott weiter. Der Titel dieses Beitrags ist vielleicht nicht ganz passend zu der Kernaussage, doch irgendwie passend.

Um welchen Entschluss handelt es sich denn überhaupt? Ganz einfach eigentlich: „Sich nichts mehr zu Herzen zu nehmen!

Die letzten Tage haben mir bewiesen, dass zwischen Wunsch und Wirklich doch Welten dazwischenliegen. Man kann diese aber nur dann miteinander im Einklang bringen, wenn man mit sich selber im Einklang, ist. Mir wurden Unterstellungen gemacht die a.) nicht stimmen und b.) ich mich nicht einmal dagegen wehren konnte, da eine gewisse Versessenheit bei meinem Gegenüber bestand.

Ich meine kennt ihr das Gefühl, wenn man einer gewissen Person immer recht machen möchte? Doch man schon lange weiß, dass man es einfach nicht kann. Egal wie sehr man sich anstrengt? Nun ja, die Frage ist eher: Muss man es jedem Recht machen?

NEIN!!!

Die einzige Person der man es Recht machen muss/soll/darf, ist man selber! Doch warum erwarten solche Menschen von einem sich komplett einer Situation hinzugeben obwohl man weiß, dass das nie hauen wird, denn dieser einen Person kann man nichts Recht machen. Wir fangen an uns im Kreis zu bewegen, die Hoffnungen/Wünsche sind gestorben und die Zeit geht eigentlich nur da drauf, den anderen nicht zu verärgern/noch mehr zu stressen und es einfach nur Recht machen.

Doch was bedeutet eigentlich: „Es jemanden Recht machen!“? Das man alles daran setzt, die Wünsche, Erwartungen des anderen zu erfüllen. Impliziert das nicht automatisch, dass man sich auf diesem Weg selbst verliert? Nein denn diese Person ist ja soooo wichtig für uns. Hmmmm, wenn sie das wirklich gewesen wäre, dann würde sie nicht einem immer alles unter die Nase reiben, was man alles falsch macht, warum man die Erwartungen anderer nicht erfüllen kann.

Was ich leider feststellen musste in der jüngsten Vergangenheit, war, dass Menschen nur dann anfangen von andere zu fordern, wenn sie mit sich selber nicht im Reinen sind. Natürlich kann man von andere fordern, doch nicht um jeden Preis, denn das Leben beruht auf „Geben“ und „Nehmen“. Ja es ist schön nur zu fordern, zu erwarten, doch genau das zeugt (nicht immer!) von Charakterschwäche.

Wofür verwendet ihr eure Zeit?

Ich habe leider immer wieder den Fehler (naja, ob man das als Fehler bezeichnen kann mag ich zu bezweifeln aber nun weiter im Text) im Leben gemacht, in manche Menschen etwas gesehen zu haben, was gar nicht vorhanden war. Als dann das „aufwachen“ kam machte sich selbstverständlich eine Enttäuschung in mir breit. Umhüllte mein Herz in einem leichten Schmerz. Genau in diesen Moment wurde mir klar, dass ich den Fokus verlor. Andere haben für mich eine wichtigere Rolle gespielt, waren im Vordergrund getreten ohne, dass ich etwas davon bemerkte. Wie heißt der Spruch so schön:

  • „Mache niemanden zu deiner Priorität, wenn du nur eine Option für diese Person, darstellst!“

Doch wie machen wir eine Person zu unserer Priorität? Sind es die Worte? Sind es die Taten? Oder einfach nur die Tatsache, dass dieser Mensch so ist wie er ist? Was hat uns so geblendet?

Nun ich würde behaupten es ist ein bisschen von allem!

Ich habe lange gebraucht, bis ich all dem wiederstehen konnte. Bis ich der Versuchung wiederstehen konnte andere zu meiner Priorität zu machen. Bei mir sein, in mir Ruhen und meine positive Karma nicht aus dem Gleichgewicht geraten zu lassen, denn nur so kann ich auch andere mit dem positiven „anstecken“. Na klar hört sich das egoistisch an, doch im Grunde genommen ist es gar nicht.

Denn nur man gut auf sich acht gibt, gut für sich sorgt kommt es auch anderen zu Gute – ja dazu gehört auch gut auf sein Seelenfrieden zu achten wenn das dann auch heißt, manche Menschen hinter sich zu lassen –

Also seid nicht besorgt, wenn ihr das Gefühl habt es nicht jedem Recht machen zu können, denn das MÜSST ihr gar nicht. Seid wie ihr seid, macht was euch gut tut und passt gut auf euch auf.

Wir haben nur dieses eine Leben, lasst es uns leben und in vollen Zügen genießen, vor allem auf uns Acht zu geben

Habt einen wunderschönen Tag meine Lieben.

Eure,

Claudia

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